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Sonntag, 18. Januar 2009

50 Fakten, 1 Debatte und 0 Verschwörungstheorien

Der unermüdliche Jon Gold hat die vorläufigen Ergebnisse seiner jahrelangen Recherchearbeit in einem Artikel gebündelt, in „The Facts Speak For Themselves“. Diese 50 Fakten sind Zeile für Zeile durch glaubwürdige Quellen belegt und sie sprechen wirklich für sich, ohne irgendwelche Theorien zu erfordern. Und wer nach ihrer Lektüre noch immer meint, die offizielle
Version sei so richtig, wie sie ist, dem wird wohl nicht zu helfen sein.

Ebenfalls ohne Verschwörungstheorien kommt Jon Gold in der Debatte mit
Pat Curley von „Screw Loose Change“ aus. Wie er den selbsternannten „Debunker“ mit der Wahrheit und nichts als der Wahrheit nach Punkten klar besiegt, lässt sich hier (leider nicht in optimaler Soundqualität) bewundern:





Samstag, 17. Januar 2009

Prominente Zweifler: Michael Parenti

Michael Parenti ist ein beängstigend kluger Mann. Sei’s über das alte Rom oder das Christentum, über den Faschismus oder den Kapitalismus, die Ermordung John F. Kennedys oder die Julius Caesars, über Venezuela oder Jugoslawien, über Wahlbetrug oder Medienmanipulation, stets weiß er etwas Gescheites zu sagen. Seine mit Witz und Charme vorgetragenen Einsichten vermögen es immer wieder, auch die am härtesten zementierten Denkdogmen in Stücke zu sprengen. Und im Gegensatz zu anderen linken Intellektuellen wie Noam Chomsky oder Alexander Cockburn, die sich mit ihrer diesbezüglichen Sturheit ein um’s andere Mal blamieren, schreckt er auch vor dem Igitt-Wort „Verschwörung“ nicht zurück. Seinen Artikel „Conspiracy phobia on the left“ (Verschwörungsphobie auf der Linken) über die seltsame Realitätsverleugnung der Linken, die Verschwörungen partout nicht Verschwörungen nennen wollen und denen hanebüchene Zufälle noch jedes Mal plausibler erscheinen als die triftigsten Verschwörungsindizien, sollte man gelesen haben.

So dürfte es nicht verwundern, dass Dr. Michael Parenti wie jeder kluge Mensch, der sich vorurteilsfrei mit ihr beschäftigt hat, an der offiziellen Version des 11.9. zweifelt. Schon 2004 unterschrieb er eine Petition von 911truth.org, die u.a. den Insiderhandel, die ignorierten Warnungen und den Ausfall der Luftabwehr ansprach. Und in „Contrary Notions“ schrieb er später auf Seite 334:
There are the classified documents and disappeared materials and many unanswered questions relating to the mind boggling events of 9/11.
In seinem Vortrag „Lies, War, and Empire“ sagte er:
The findings or non-findings of the 9/11 commission... There are many unanswered questions about 9/11 that really do need further investigation. I mean, would you really accept a commission that's been hand-picked by George Bush? Think of it that way.


In einem Artikel über das Project for the New American Century [PNAC] wies er auf dessen Ruf nach einem „neuen Pearl Harbor“ hin und ließ zwischen den Zeilen seine wirkliche Meinung zum 11.9. durchschimmern:
The PNAC report bemoaned the fact that US public opinion might not go along with a totalistic global policy unless it felt compelled to do so in response to “some catastrophic and catalyzing event---like a new Pearl Harbor.” In another of those seemingly fortuitous happenings that work so well for the plutocracy, the 11 September 2001 attacks on the World Trade Center and the Pentagon served as just such a catastrophic catalyst.
Der 11.9. war für ihn „ein weiteres jener scheinbar zufälligen Ereignisse“, die der Plutokratie so gut dienen. Im nächsten Satz wies er außerdem auf die unzähligen ignorierten Warnungen hin:
The White House seems to have done nothing to prevent the attacks despite any number of warnings.
2008 sprach Peter Dale Scott in einem gemeinsamen Interview mit Tariq Ali und Michael Parenti PNAC und das „neue Pearl Harbor“ an. Parenti nannte den 11.9. daraufhin „godsend… very godsend“, ein Geschenk des Himmels also.



Barrie Zwickers Buch „Towers of Deception“ ist folgender Kommentar Parentis vorangestellt:
Even skeptics like myself will find much in Barrie Zwicker’s book to
ponder, enjoy, and, yes, even embrace. Interestingly researched and well written, a valuable aid to correct thinking about “conspiracy theory.”
Und das über ein Buch, das u.a. sehr deutlich die kontrollierten Sprengungen der World Trade Center anspricht. Da erstaunt es einen dann auch nicht mehr, wie Jon Gold Michael Parenti aus ihrer Email-Korrespondenz zitiert:
Yes, it could well have been an inside job. Most certainly Bush et al knew that an attack was pending (they say so) and they looked the other way (tho they deny looking the other way of course).
„Gut möglich, dass es ein Inside Job gewesen ist“, meint Parenti. Auf jeden Fall habe die Bush-Regierung gewusst, dass ein Anschlag bevorstand, und ihn geschehen lassen. Und zumindest darauf werden sich mittlerweile die meisten Menschen einigen können.

Er spricht selten über dieses Thema, aber wenn er darauf angesprochen wird, zeigt sich der wunderbare Michael Parenti auch in Sachen 9/11 unerschrocken wie eh und je und stellt damit alle anderen großen linken Intellektuellen, die entweder zu zahm oder blind sind, weit in den Schatten.

Hoch soll er leben.

Mittwoch, 14. Januar 2009

NIST im freien Fall

Der Physiklehrer David Chandler hat NIST in die Enge getrieben und dazu gezwungen, den Bericht über World Trade Center 7 zu ändern. Jetzt gibt NIST zu, dass WTC 7 2,25 Sekunden lang in der Geschwindigkeit des freien Falls einstürzte, auf einer Strecke von 8 Stockwerken.
In Stage 2, the north face descended at gravitational acceleration, as the buckled columns provided negligible support to the upper portion of the north face. This free fall drop continued for approximately 8 stories or 32.0 m (105 ft), the distance traveled between times t = 1.75 s and t = 4.0 s.
Die neue offizielle Version lautet demzufolge: Die Nordseite ist für etwa 2 Sekunden in der Geschwindigkeit des freien Falls kollabiert. Und die Videos zeigen eindeutig, dass die Südseite der besagten 8 Stockwerke parallel zur Nordseite und demnach gleich schnell absackt.

„Freier Fall“ bedeutet de facto, dass kein Widerstand vorherrscht. Jeder noch so geringe Widerstand hätte den Einsturz so sehr verlangsamt, dass es nicht mehr freier Fall gewesen wäre. In diesem Sinne hatte Dr. Shyam Sunder von NIST ja vorher auch erklärt, weshalb der freie Fall für WTC 7 ausgeschlossen wäre:

The analyses show there is a difference in time between a free-fall time-- free-fall time would be an object that has no structural components below it. ... And that is not at all unusual, because there was structural resistance that was provided in this particular case and you had a sequence of structural failures that had to take place where everything was not instantaneous.
Sunder stellte richtig fest: Freier Fall kann nur stattfinden, wenn sich keine strukturellen Komponenten unter dem fallenden Objekt befinden und hier traf das fallende Objekt (die oberen Stockwerke) auf eine weitgehend intakte Gebäudestruktur, die Widerstand hätte leisten müssen. Das heißt also, dass die oberen Stockwerke so durch 8 Stockwerke fielen, als gäbe es diese nicht. 8 Stockwerke mit 24 Kernsäulen und 57 Perimetersäulen aus Stahl - sie wurden praktisch zu Luft.

Kann so etwas auf natürliche Weise in unserer schönen und heiß und innig geliebten Realität geschehen? Die Antwort hat vier Buchstaben und reimt sich auf „klein“. Als einzig sinnvolle Erklärung bleibt also, dass jemand diese acht Stockwerke mit Sprengstoff aus dem Weg geräumt hat - ob uns dieser Gedanke nun gefällt oder nicht.

WTC 7 in Freefall:



NIST Finally Admits Freefall, Part I:



NIST Finally Admits Freefall, Part II:



NIST Finally Admits Freefall, Part III:



Und so stürzt auch der auf Sand gebaute Wolkenkratzer namens „Offizielle Version des Einsturzes von World Trade Center 7“ in sich zusammen in der Geschwindigkeit des freien Falls. Todesopfer fordert er zum Glück keine, wohl aber die Reputation einiger Journalisten, Wissenschaftler und Politiker, die sich ihre Schlussfolgerungen offensichtlich von Vorurteilen hatten bestimmen lassen. Möge es ihnen eine Lehre sein.